Mitten in Hirzenhain, gegenüber der Bahnhofstraße Nr. 14 bis 22, befindet sich eine alte Bahnrampe aus der Zeit, in der durch Hirzenhain noch Züge fuhren. Heute wird sie nicht mehr gebraucht, aber im Laufe der Jahre hat sich eine vielfältige Vegetation auf dem trockenen und mageren Untergrund gebildet. Wir möchten dies unterstützen und im Zuge der Landesgartenschau die alte Bahnrampe zu einem Hotspot der Biodiversität, aber auch zu einem Punkt für die verantwortungsvolle Begegnung des Menschen mit der Natur machen. Hier steht viel Arbeit an und Helfer werden dringend gesucht. Was genau wir vorhaben könnt ihr hier in unserem Pflegekonzept nachlesen.
Bereits heute finden sich viele teils seltene Pflanzenarten auf dem Gelände. Wir hoffen durch unsere Maßnahmen diesen Artenreichtum weiter zu fördern.
Pflanzen und Pflegearbeit an der alten Bahnrampe; Bild/Autor: Alexander Uhl, NABU Hirzenhain
Am Hang zeigt sich im März 2026 eindrucksvoll, wie viel Leben dort steckt – tausende Wildbienen der Art Colletes cunicularius nutzen diesen besonderen Lebensraum. Wildbienen sind nicht nur besonders geschützt sondern auch unverzichtbar für die Bestäubung vieler Pflanzen – doch durch Lebensraumverlust und intensive Nutzung der Flächen wird es für sie immer schwieriger, geeignete Habitate zu finden.
Wenn Sie Interesse an unseren Planungen haben und sich am besten auch selbst einbringen wollen, nehmen Sie unbedingt Kontakt zum NABU Hirzenhain auf. Sie finden uns neben unserer Homepage auch auf Instagram , im Schaukasten an der Apotheke, oder Sie besuchen unsere Monatstreffen an jedem 3. Freitag im Monat im Fuchsbau in Merkenfritz. Gerne können Sie auch unsere Vorstände Jürgen Faust und Christoph Alexander Uhl, sowie Herrn Günter Ruth, direkt ansprechen. Hilfreich ist praktisch alles. Besonders toll wäre ein PKW-Anhänger oder noch besser ein Radlader oder Traktor. Aber auch klassische Manpower ist immer gefragt, wie vor einem Jahr in der Höhenstraße.