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Die Eichhörnchen brauchen Ihre Hilfe!

Foto: Frank Derer

Eichhörnchen finden nicht genug Futter

Der Sommer geht zu Ende, doch die dramatische Trockenheit zieht weitreichende Folgen nach sich. Besonders kritisch ist die Lage für die Eichhörnchen: Aufgrund des knappen Nahrungsangebots droht den süßen Nagern nun im Winter der Hungertod.

 

Nüsse aufgrund der Sommerhitze verkümmert

Aufgrund der langen Hitze und Trockenheit des Sommers konnten viele Bäume in Parks und Waldstücken keine gesunden Früchte ausbilden, Haselnüsse oder Bucheckern fallen verkümmert auf den Boden.

Für die Eichhörnchen ist das fatal: Sie müssen sich jetzt dringend genug Winterspeck anfressen, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Doch nachdem sie in den letzten Wochen schon unter dem Wassermangel litten, finden sie jetzt nicht genug Nahrung, müssen lange Wege zurücklegen und werden dadurch zusätzlich geschwächt. 

 

Zufüttern ausdrücklich erwünscht

Das größte Problem droht aber, wenn sie im Winter aufgrund des fehlenden Polsters auf Futtersuche gehen müssen, statt zu ruhen. Dann wird ihr Biorhythmus empfindlich gestört. Die Population könnte im Frühjahr nahezu einbrechen. Zudem können viele Muttertiere nicht genug Milch produzieren, gerade schwache Babys können das nicht überleben.

Um den Eichhörnchen zu helfen, ist deshalb schon jetzt Unterstützung angesagt: Mit Haselnüssen, Sonnenblumenkernen und Walnüssen auf dem Balkon oder im Garten können Sie die Tierchen unterstützen. Idealerweise wird das Futter etwas erhöht platziert, zum Beispiel auf einem Tisch, damit keine Ratten angelockt werden oder in einem speziellen Eichhörnchen-Futterkasten.

Noch kurz vor dem Eintreffen der gefiederten Glücksboten, hat der NABU Hirzenhain zwei Familien in Hirzenhain & Merkenfritz mit der Auszeichnung "Schwalbenfreundliches Haus" ausgezeichnet.  Weiterlesen ->

Foto:  Jürgen Faust
Foto: Jürgen Faust

Schwalbenfreundliche Häuser ausgezeichnet

Aurorafalter Foto: Klaus Kiuntke
Aurorafalter Foto: Klaus Kiuntke

Neue Blühstreifen in Hirzenhain

Der NABU Hirzenhain hat am Vulkanradweg oberhalb der Staumauer und im Feriendorf Blühstreifen angelegt. Hier danken wir auch den ehrenamtlichen Helfern. Besonders bedanken wir uns für die Bodenvorbereitung, die teilweise von Wildschweinen (Feriendorf) ;-) & der Fa. Leinberger (Vulkanradweg) erfolgt ist. 

Wie man auch im privaten Garten für die Artenvielfalt seinen Beitrag leisten kann, lesen Sie hier ->

Foto: Jürgen Faust

Fotowettbewerb!

 Jeder, dem eine spektakuläre Aufnahmen aus der einheimischen Natur gelungen ist, sollte diese bei: vorstand@nabu-hirzenhain.de einsenden. Außerdem können Sie Ihre Fotos natürlich auch bei den Vorstandsmitgliedern Jürgen Faust, Michaela Feigl und Günter Ruth abgeben. Wir wählen dann die besten aus und stellen sie im Schaukasten aus.  Wir betonen ausdrücklich, dass es uns nicht um technisch hochwertige Profiaufnahmen geht, sondern um zufällige Schnappschüsse. Die Besten werden dann im Jubiläumsjahr 2019 prämiert.  


Die heimliche Artenerosion

„Der Verlust der Biodiversität ist nicht nur eine Schande, er ist eine Katastrophe. Biodiversität ist die Grundlage, auf die menschliches Leben angewiesen ist. Das Leben auf der Erde versorgt uns mit der Nahrung, die wir essen, der sauberen Luft, die wir atmen, dem Wasser, das wir trinken, den Rohstoffen, die wir verwenden, um unsere Häuser und Geschäfte zu bauen, mit unzähligen Medikamenten und Naturheilmitteln und vielen anderen Dingen, auf die wir angewiesen sind.“