Liebe Naturfreundin, lieber Naturfreund,
hiermit möchte Sie der Vorstand herzlich einladen zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des NABU Hirzenhain für das Geschäftsjahr 2025. Wir treffen uns am Freitag, den 27. März 2026 19:30 Uhr im Bürgerhaus Hirzenhain.
Tagesordnung:
1. Begrüßung & Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Bericht des 1. Vorsitzenden
3. Bericht des Kassenwartes
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Neuwahl der Kassenprüfer / innen für 2026
6. Ehrungen für 25 jährige Mitgliedschaften
7. Anträge
8. Verschiedenes
Anträge an die Versammlung (TOP 7) sind bis spätestens 23.03.2026, schriftlich oder per E-Mail, an den Vorsitzenden einzureichen, um an der Versammlung behandelt zu werden.
Bitte nehmt diese Einladung an und zeigt so dem Vorstand Eure Wertschätzung für seine Arbeit!
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Faust

Wir treffen uns um 10.00 Uhr in der Bahnhofstraße an der ehemaligen Bahnrampe Google Maps .
Dort wollen wir Einsaaten vorbereiten und vor allem mit dem Bau unseres geplanten Sandariums und eines Lesesteinhaufens beginnen. Später sind dann noch weitere Attraktionen geplant. Unter anderem haben wir vor, ein Schwalbenhaus zu errichten, dass den Mehlschwalben und mit richtig viel Glück sogar Rauch- und Uferschwalben eine Heimat bieten würde. Das Schwalbenhaus befindet sich dann direkt neben dem bevorzugten Jagdrevier, der Talsperre. Sollten ausreichend Personen zusammenkommen, könnten wir auch mit Gehölzpflegearbeiten in der Obstbaumallee hinter dem ehemaligen Feriendorf beginnen. Natürlich unterliegen wir hier bereits erheblichen Einschränkungen durch die Brut- und Setzzeiten, die wir natürlich keinesfalls missachten wollen.

Wenn Sie Interesse an unseren Planungen haben und sich am besten auch selbst einbringen wollen, nehmen Sie unbedingt Kontakt zum NABU Hirzenhain auf. Sie finden uns neben unserer Homepage auch auf Instagram , im Schaukasten an der Apotheke, oder Sie besuchen unsere Monatstreffen an jedem 3. Freitag im Monat im Fuchsbau in Merkenfritz. Gerne können Sie auch unsere Vorstände Jürgen Faust und Christoph Alexander Uhl, sowie Herrn Günter Ruth, direkt ansprechen. Hilfreich ist praktisch alles. Besonders toll wäre ein PKW-Anhänger oder noch besser ein Radlader oder Traktor. Aber auch klassische Manpower ist immer gefragt, wie vor einem Jahr in der Höhenstraße.
Die für den 3. Januar 2025 angekündigte Müllsammelaktion musste witterungsbedingt wegen starken Schneefalls leider ausfallen. Nun steht ein neuer Termin fest. Der NABU Hirzenhain lädt erneut alle Hirzenhainerinnen und Hirzenhainer – unabhängig vom Alter – herzlich dazu ein, sich tatkräftig an der „Aktion Saubere Landschaft“ zu beteiligen. Dankenswerterweise hat die Gemeinde Hirzenhain ihre Unterstützung zugesagt und übernimmt die ordnungsgemäße Entsorgung der gesammelten Abfälle. Hierfür bedanken wir uns herzlich bei Bürgermeister Timo Tichai.
Sollte das Wetter erneut nicht mitspielen, ist als Ausweichtermin Samstag, der 7. März 2026, vorgesehen. Treffpunkt und Uhrzeit bleiben unverändert. Auch Anwohnerinnen und Anwohner der Ortsteile sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Es wäre hilfreich, im Vorfeld per E-Mail unter [email protected] Kontakt aufzunehmen, um entsprechende Routen in den Ortsteilen planen zu können.
Am Treffpunkt werden – je nach Teilnehmerzahl – mehrere Teams gebildet, die verschiedene Sammelrouten übernehmen. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk, möglichst Schutzhandschuhe sowie wetterfeste Kleidung mit. Als besonderen Anreiz erhält die Finderin oder der Finder des skurrilsten Fundstücks einen kleinen Sonderpreis.
Wann ?
Samstag, 28. Februar 2026
um 10.00 Uhr

Zu einem gemütlichen Beisammensein, um das Jahr 2025 gemeinsam in weihnachtlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen, heißen wir alle interessierten Bürger und Vereinsmitglieder herzlich willkommen.
Bei gutem Essen und guten Gesprächen lassen wir das Jahr 2025 Revue passieren. Der Vorstand des NABU Hirzenhain freut sich über rege Teilnahme an der diesjährigen Weihnachtsfeier 2025.
Speisen und Getränke auf jeweils eigene Rechnung.
| Wann ? |
20. Dezember 2025 um 19.30 Uhr |
| Wo ? |
Pizzeria Salerno Karl-Birx-Straße 1 63697 Hirzenhain |

In Deutschlands Gärten und Parks piept und zwitschert es immer weniger. Bei der bundesweiten „Stunde der Gartenvögel“ am zweiten Maiwochenende wurden im Schnitt nur noch 28,45 Vögel pro Garten
gezählt. Das ist ein deutlicher Abfall zu 2024, wo es noch knapp 30 waren. Vor zehn Jahren wurden sogar noch 36 Vögel pro Garten gesichtet, 2021 waren es 33 Vögel.
Dass die Zahl aller gesichteten und gemeldeten Vögel immer weiter abnimmt, ist keine Überraschung. Neben Einzeleffekten wie die Verbreitung von Krankheiten für bestimmte Arten haben viele
Populationen, die in unsere Städte und Dörfer kommen, mit fehlender Nahrung, Hitze, Trockenheit und anderen Problemen zu kämpfen. Wenn es weniger Biodiversität auf unseren Äckern, am Waldrand, in
Gärten gibt, fehlt immer mehr Vögeln die Nahrung, der Nistplatz, der Lebensraum.
Durch das strahlende Sonnenwetter am Zählwochenende waren die Mauersegler bei uns besonders gut zu beobachten und haben sich in Hessen abweichend zu den bundesweiten Meldungen den vierten Platz
ergattert. Wenn wir aber auf die vergangenen 20 Jahre zurückschauen, sehen wir, dass auch bei den Mauerseglern der Trend eher nach unten geht. Unsere Zählungen sind Momentaufnahmen. Erst die
Kontinuität über Jahre gibt uns ein realistisches Bild von der Bestandsentwicklung der Arten.
Bei der Zählung stand die Amsel besonders im Fokus. Hier bestand der Verdacht, dass das in einigen Regionen im vergangenen Sommer wieder stark aufgetretene Usutu-Virus sich bei den Sichtungen
bemerkbar machen könnte. Das scheint sich leider zu bewahrheiten. Im vergangenen Jahr wurden uns vor allem aus Norddeutschland mehr Verdachtsfälle zu Infektionen mit dem Virus gemeldet als
bisher. Dort wurden jetzt bei der Vogelzählung im Mai deutlich weniger Amseln pro Garten gemeldet. In Hessen waren die Einbrüche im letzten Jahr zum Glück nicht so massiv. Eine Infektion mit dem
tropischen Virus verläuft bei Amseln häufig tödlich, was den Bruterfolg im Vorjahr deutlich beeinflusst haben kann und sich nun offenbar in den verminderten Sichtungen niederschlägt. Negativer
Spitzenreiter ist Schleswig-Holstein mit 31 Prozent weniger Amseln im Vergleich zum Vorjahr. In Niedersachsen sind es 27 Prozent weniger Amselsichtungen, ebenso wie in
Mecklenburg-Vorpommern.
Was fehlt den Vögeln?
Tendenziell haben es Gebäudebrüter wie der Haussperling zunehmend schwer, besonders in Städten Brutplätze zu finden. Die Zahl der Häuser, an denen Spatzen oder Hausrotschwänze unter losen
Dachziegeln Nischen zum Brüten finden, nimmt konstant ab. Alte Gebäude werden saniert oder abgerissen, oft ohne, dass ersatzweise Nisthilfen an Neubauten entstehen. Hinzu kommt der ungebrochene
Trend zu sterilen Gärten: Es werden Schottergärten trotz gesetzlichem Verbot gebaut, Kirschlorbeerhecken gepflanzt und Flächen neu versiegelt. Manche Hausbesitzende in Städten wehren Tauben mit
Netzen ab, sperren damit aber alle Vögel aus.
Der dringlicher Appell richtet sich an Politik, Kommunen, Unternehmen und Privatleute gleichermaßen: Vögel sind wichtige Indikatoren, wie es um unsere Natur bestellt ist. Dass etwa immer weniger
Spatzen von den Dächern pfeifen, geht uns alle an. Das erfreuliche: Wir können die Trendwende gemeinsam selbst einläuten, mit mehr Insektenschutz, mehr Toleranz und mehr Naturschutz. Damit
gewinnen wir mehr Artenvielfalt, aber auch Lebensqualität, Freude und schöne Erlebnisse direkt vor unserer Haustür.
Die Vogelzählung des NABU fand bereits zum 21. Mal statt. Die NABU-Ornithologen können sich dank der zahlreichen engagierten Teilnehmenden ein gutes Bild der Bestandtrends über die Jahre machen.
Bei der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“ haben über 57.000 Menschen mitgemacht und Vögel aus mehr als 39.000 Gärten und Parks in ganz Deutschland gemeldet. In Hessen beteiligten sich dieses
Jahr knapp 3.700 Menschen und meldeten über 72.450 Vögel aus hessischen Gärten und Parks.